Aktuelles

Mittwoch, den 3. September 2014

Oberstdorf

 

Oststraße 35

87561 Oberstdorf

 

Neueröffnungen

 

 

Montag, den 08. September 2014

Überlingen

 

Christophstr. 34

88662 Überlingen

 

Montag, den 15. September 2014

Oldenburg

 

Kurwickstr. 12-13

26122 Oldenburg

 

 

Mittwoch, den 17. September 2014

Bad Krozingen

 

Bahnhofstr. 12

79189 Bad Krozingen

 

Montag, den 22. September 2014

Tübingen

 

Neckargasse 14

72070 Tübingen

 

 

Mittwoch, den 01. Oktober 2014

Bayreuth

 

Richard-Wagner-Str. 5

95444 Bayreuth

 

 

Mittwoch, den 10. Dezember 2014

Husum

 

Markt 6

25813 Husum

 

 

Montag, den 09. Februar 2015

Rothenburg O.T.

 

Untere Schmiedgasse 12,

91541 Rothenburg O. T.

 

 

 

Auch in den kommenden Monaten werden wir weitere Barfußläden eröffnen, um Ihnen vor Ort die Möglichkeit zu bieten, die leguanos ausgiebig zu testen und sich von den Vorzügen des geschützten Barfußlaufens zu überzeugen.

Wattwanderung

Hallo Herr Ohlhoff,

 

die leguanos waren hervorragend im Watt und ich wurde mehrfach darauf angesprochen was für Schuhe ich denn tragen würde.

 

In 2 Tagen sind wir insgesamt ca. 35 km durchs Watt gestapft. Auch die Muschelbänke konnten meinen leguano business nichts anhaben. Und da die leguanos die Füße warmhielten, habe ich sie die ganze Zeit über angelassen und nicht nur für die Muschelbänke eingesetzt.

 

Viele Grüße Sabine S.

 

 

Feedback zu unserem letzten Barfußseminar

Hallo Herr Pfeffer,
 
nochmals vielen Dank für das spannende und informative Seminar gestern.
Meine Vorfreude und Erwartungen wurden bei weitem übertroffen — es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
 
Und wie nicht anders zu erwarten war:
Nachdem ich gestern meine staatsbürgerliche Pflicht, als Einwohner einer 6000 Seelengemeinde im Westerwald, in Form von Rasenmähen und Straßekehren erledigt hatte blieb mir zum Glück wenigstens noch und ebenso zum Glück nur noch 20 Minuten Zeit für eine schnelle Laufrunde mit meinen leguanos, um anschließend noch pünktlich zum Feierabend meiner Freundin den Salat für's Abendessen auf den Tisch zu zaubern.
 
Also los: Zunächst gemächlich bergan durch ein Wohngebiet ("Guck mal Papa, der läuft in Socken!"), anschließend steil hinauf zum Wald, war schon nach den ersten 5 Minuten klar, dass die leguanos genau das schaffen, was ich mit meinen "normalen" Laufschuhen einfach nicht fertig bekomme: Wie von selbst verlagere ich meinen Laufstil auf den Vorfuß, und das ohne mich zwanghaft darauf konzentrieren zu müssen. Ein tolles Gefühl. Allmählich merke ich jeden einzelnen Muskel meiner Fußsohlen aber für 7 oder 8 Minuten geht das unglaublich leicht weiter. Bis sich meine Waden melden. Nach gerade mal 17 gelaufenen Minuten bin ich heilfroh zu Hause anzukommen. Meine Wadenmuskulatur hat komplett dicht gemacht – das passiert mir sonst nicht mal nach 20 Kilometern oder mehr.
 
Am Tag danach, was Wunder, habe ich natürlich Muskelkater in den Waden. Aber alles gut, damit kann ich umgehen. Keine Schmerzen an den Fußsohlen, den Knien oder Hüften. Nur das Bedürfnis sofort wieder zur nächsten Runde aufzubrechen. Das nennt man wohl Euphorie. Und Vorfreude auf ein neues Laufgefühl. Ich bin gespannt!
 
Und noch abschließend: Selbstverständlich habe ich meine aktuelle Lektüre bis auf Weiteres beiseite gelegt und mit "Born to Run" angefangen ;-)
 
Noch mal vielen Dank für dieses neue Lauferlebnis und für den zusätzlichen Motivationsschub, der damit einher geht.
 
Schöne Grüße aus dem Westerwald,
A. S.

 

Studie an der Universität Hamburg

Laufen ist heute eine der beliebtesten Freizeitsportarten und zugleich eine der ältesten Fortbewegungsmethoden des Menschen (Bramble & Lieberman 2004). Barfußlaufen oder „Natural Running“ ist ein Trend, der in den vergangenen Jahren nicht nur vermehrten Einzug in den Laufsport genommen hat, sondern auch zunehmend Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen ist.

Projektleitung: Prof. Dr. Rüdiger Reer

Projektleitung: Prof. Dr. Astrid Zech
Prof. Dr. Klaus Mattes
Prof. Dr. Klaus‐Michael Braumann

Projektmitarbeit: Andreas Argubi‐Wollesen

 

 

Die Auswirkungen verschiedener Fußbekleidungstypen auf die Laufkinematik und Stabilisationszeit nach Sprunglandung bei jungen gesunden Sportlern

Zech A.1, Argubi-Wollesen A.1, Rahlf A. L.1, Mattes K.1, Reer R.1

1Universität Hamburg, Fachbereich Bewegungswissenschaft, Deutschland

 

Vier unterschiedliche Schuhbedingungen wurden in die Studie integriert: (1) kein Schuhwerk (Barfuß), (2) minimalistisches Schuhwerk (Leguano®), leichtgewichtiges (Free Run) Schuhwerk (Nike Free 3.0) und (4) traditionelles Laufschuhwerk (Asics GT‐ 2160)

(Untersuchtes Schuhwerk (a = Ascis GT‐2160, b = Nike free 3.0, c = Leguano)

Abb. credit: Universität Hamburg

 

Einleitung

 

Für die Laufkinematik bzw. die vertikale Kraftübertragung wurden Unterschiede zwischen beschuhten Sportlern und solchen, die barfuß Sport treiben, festgestellt (vgl. Lieberman et al 2010). Ausgehend von der Hypothese, dass Barfußlaufen flexibler und natürlicher ist sowie weniger Verletzungen nach sich zieht, kommt der Entwicklung minimaler Fußbekleidung (die dem Barfußlaufen sehr nahe kommt) in jüngster Zeit zunehmende Aufmerksamkeit zu. Ziel dieser Studie war der Vergleich der Laufkinematik und Stabilisation nach der Sprunglandung zwischen Barfußlaufen und Laufen mit unterschiedlichen Fußbekleidungstypen (Barfußschuhe, Nike free 3.0 und Asics GT-2160).

Schematischer Vergleich zwischen Ascis‐Laufen (links) und Leguano‐Laufen (rechts) am Videobild anhand eines Probanden mit Darstellung der Knie‐Abb.

Abb. credit: Universität Hamburg

 

Methoden

Die Studie basierte auf einer randomisierten Versuchsanordnung. 35 gesunde Sportler mit Erfahrung im Langstreckenlauf nahmen als Freiwillige an der Studie teil. Die Tests wurden unter folgenden vier Testbedingungen in randomisierter Reihenfolge durchgeführt: barfuß, mit Barfußschuhen (leguano® Barfußschuhe), mit dem Nike free 3.0® und mit dem Asics GT-2160®. Das Testprotokoll umfasste 2 Minuten Laufen auf dem Laufband mit 8, 10 und 12 km*h-1 pro Testbedingung. Mittels kinematischer 3D-Analyse (Vicon Motion Systems) wurden die Kinematik des Sprung- und Kniegelenks sowie die Schrittfrequenz beim Laufen bewertet. Danach führten die Teilnehmer eine einbeinige Sprung-Lande-Bewegung auf einer Kraftmessplatte durch, mit der die Stabilisationszeit nach der Sprunglandung („time to stabilization“, TTS) ermittelt wurde. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Testbedingungen wurden mittels ANOVA analysiert.

 

Ergebnisse     

Zwischen den verschiedenen Testbedingungen wurden signifikante Unterschiede (p<0,001) in der Kinematik des Sprung- und Kniegelenks bei den drei Laufgeschwindigkeiten festgestellt. Die Dorsalflexion des Sprunggelenks beim Aufsetzen des Fußes war beim Barfußlaufen am geringsten (z. B. 12 km*h-1: 6,62±5,65°), gefolgt von den Barfußschuhen (8,42±6,01°), vom Nike free 3.0 (11,00±4,79°) und vom Asics (12,3±5,1°). Vergleichbare Ergebnisse zeigten sich bei der Knieflexion beim Aufsetzen des Fußes sowie bei der Schrittfrequenz während des Laufens. Keine signifikanten Unterschiede zwischen den verschiedenen Testbedingungen ergaben sich hingegen für die TTS nach einbeiniger Sprunglandung, wobei die Verschiebung des Kraftmittelpunkts beim Barfußlaufen im Vergleich zu den übrigen Testbedingungen wesentlich ausgeprägter war.

 

Schlussfolgerungen    

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass sich die Laufkinematik mit zunehmender Flexibilität der Fußbekleidung immer weniger vom Barfußlaufen unterscheidet. Die dem Barfußlaufen ähnlichste Laufbedingung konnte für die Barfußschuhe (leguano) nachgewiesen werden, gefolgt vom Nike free 3.0 und vom Asics. Die Fußbekleidung scheint jedoch keinen Einfluss auf die sensomotorische Kontrolle bei der Sprunglandung zu nehmen. Im Hinblick auf die statische Haltungskontrolle waren dem Barfußlaufen ähnliche Barfußschuhe bei der Erhöhung der Standstabilität im Vergleich zum Barfußlaufen ebenso effektiv wie die beiden Schuhmodelle im Test.

 

Lieberman D. E., Venkadesan M., Werbel W. A., Daoud A. I., D'Andrea S., Davis I. S., Mang'eni R. O., Pitsiladis Y. Foot strike patterns and collision forces in habitually barefoot versus shod runners. Nature. 2010; 463(7280): 531-535.

 

 

 

Barfuß zu mehr Gesundheit


Arthrose vermeiden durch Barfußlaufen!


»Arthrose ist häufigster Grund für Reha-Aufenthalte«, meldete FOCUS-Online am 25. Januar 2013. Gelenkverschleiß steht bei den Gründen für einen Reha-Aufenthalt in Deutschland an vorderster Stelle, schreibt FOCUS weiter. Dabei ist Arthrose der Hüft- oder Kniegelenke der häufigste Grund, aber auch das Großzehengrundgelenk und die Wirbelsäule gehören zu den Ursachen für eine stationäre Behandlung in einer Reha-Klinik. Rund 216.000 Personen wurden allein in 2011 in einer solchen Einrichtung mit mehr als 100 Betten behandelt, teile das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Schmerzen sind überwiegend Bewegungsschmerzen, weshalb es für einen funktionstüchtigen und leistungsfähigen Körper darauf ankommt, dass die Körperbiometrie im Lot ist und keine Haltungsschäden oder Fehlstellungen vorliegen. »Die Natur irrt nicht, es ist immer der Mensch, der ihr ins Handwerk pfuscht« sagt der Freiburger Arzt Walter Packi. Für Fehlstellungen des ganzen Körpers ist häufig unser Schuhwerk verantwortlich, weshalb er empfiehlt, häufiger Barfuß zu gehen und zu laufen. Barfuß: 2 Millionen Jahre Erfahrung sind der beste Beweis.