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Barfuß an der Kanzelwand

Dies ist die kleine Geschichte der vier Familien an der Kanzelwand im Oktober 2016. Frau Dr. Kraft und ich hatten jeder schon ein paar leguanos aktiv! Die eine in lavaschwarz und die andere in sonnengelb!
Alle übrigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen besaßen zu Beginn der Reise noch keine. Mit normalen Schuhen betraten die meisten von uns am Tag 1 unseres Urlaubes die Kanzelwand. Frau Dr. Kraft und ich liefen ohne Probleme auf den Wegen. Zugleich tat sich ein Mitreisender – passionierter Vertreter von orthopädischen Schuheinlagen – mit dem Wandern auf einem schmalen Grat schwer.

Unser Vorhaben: Freunde vom Barfußlaufen überzeugen!

Zwei Tage später fuhren wir nach Oberstdorf mit dem Vorhaben, den dortigen leguano Barfußladen aufzusuchen und unsere Freunde von den leguanos und dem Barfußlaufen zu überzeugen. Die Vorteile des Schuhs waren sichtbar und wurden von uns vorgelebt.

Aber bei den Herren war etwas mehr Überzeugungsarbeit zu leisten. Das Ende vom Lied … vier weitere glückliche Gesichter, die jetzt sicheren Fußes unterwegs waren! Zwei von uns fanden noch nicht das richtige Paar! Also hieß es am nächsten Tag auf nach Sonthofen zum nächsten leguano Barfußladen. Endlich hatte jeder mindestens ein Paar Barfußschuhe – insgesamt 15 Paar!

Was soll ich sagen? Nachdem wir am ersten unverschneiten, fast noch sommerlich anmutenden Tag auf der Kanzelwand der Gemeinde Mittelberg in Österreich noch etwas holprig zu Fuß waren – natürlich mit Ausnahme unserer Hündin – mussten wir unser Glück am Mittwoch erneut versuchen! Diesmal bei Neuschnee! Ja, selbst der unsichere Herr und auch meine 77-jährige Mutter liefen nun fast elfengleich auf allen Wegen!!!

Was haben die denn für komische Schuhe an?

Verglichen mit erfahrenen Wanderern, die uns in ihrer Wanderschuhausrüstung entgegenkamen, waren wir deutlich sicherer unterwegs! Ein kleiner Junge fragte seine Eltern im Vorbeigehen: “Mama, was haben die denn für komische Schuhe an?". Unser skeptischer Familienvater wurde beim letzten Spaziergang in einer Klamm sogar noch wagemutig: Er kletterte für unsere durstige Hündin extra einen recht steilen Abhang bis zum Bach herunter, um das kühle Nass zu holen. Genauso, wie er hinunter gekommen war, erklomm er leichtfüßig wie eine Gazelle den steilen Weg zurück – mit leguanos!!! Wir sind echt überzeugt! Danke.

Susanne D. aus Eiterfeld