In Barfußschuhen reisen
Mit jedem Schritt sicher durch Asien
leguano Barfußschuhe haben sich bewährt – über Stock und Stein quer durch Jordanien
von Ann-Kathrin Seitz & Maike Knaus
Wir möchten Sie Anteil haben lassen – an unseren glücklichen Füßen! Dank leguano Barfußschuhen…Meine Freundin und ich haben Jordanien bereist: Nach überzeugender Empfehlung hatte ich SIE bereits einen Monat und meine Reisefreundin einen Tag vor der Reise gekauft – Ihre leguanos. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir es jeden Morgen lieben würden, diese Schuhe anzuziehen – und dass unsere Füße sie immer noch lieben würden, wenn wir sie abends wieder ausziehen! Abends … nachdem wir über Stock und Stein gewandert und Berge hinauf und hinab gestiegen waren, durch Städte und Wüsten sowie über Strände schlenderten, an Felsen kletterten…
Wandern – und das alles stunden- und tagelang, barfuß!
Und gerade deshalb waren die leguanos stündlich Thema. Besonders dann, wenn wir andere WanderInnen mit schweren Wanderboots, leitfüßig wie die Gazellen- beziehungsweise wie die Leguane, überholten und sagten:
„Fühlen sich deine Füße auch so gut?“, „Jeder sollte solche Schuhe haben dürfen!“, „Ich denke, ich kann von nun an nur noch barfuß laufen!“ „Diese Schuhe…!“, „Ich bin noch nie gerutscht!“, „Ich freue mich schon morgen weiterzulaufen!“, „Kein Schwitzen, keine Druckstelle, keine Blasen!“ – „Warum auch, wir laufen doch barfuß!“, „…“.
Und nun nach der Reise sehen unsere leguanos trotz größter Beanspruchung noch immer aus wie vor der Reise!
Wir können Ihnen versichern: Dank enthusiastischer Überzeugungsarbeit beschäftigt sich unser Familien- und Freundeskreis ebenfalls mit den Gedanken einfach barfuß zu laufen! Und auch wir denken bereits über eine zweites Paar leguane nach. Herzlichen Dank!
Mit leguanos auf Asienreise
Ende letzten Jahres entschied ich mich, ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub zu nehmen, um mir meinen großen Traum zu erfüllen und als Backpackerin Südostasien zu bereisen.
Backpacking mit meinen Barfußschuhen
Am Anfang jeder Reise steht das Packen. Beim Backpacken gestaltet sich dies schwierig, denn alles was man einpackt, trägt man auch ständig mit sich herum. Daher gilt hier, weniger ist mehr. Alles, was mit soll, muss ultraleicht und praktisch sein – natürlich auch die Schuhe.
Viele Reisende haben mir im Vorfeld geraten, nur ein Paar Schuhe mitzunehmen. Für ein halbes Jahr? Ich zweifle und entscheide mich dann für zwei Paar leguanos: meine neuen Ballerinas in perlmutt und meine schwarzen Sneaker. Zusammen sind sie so schwer wie ein normales Paar Schuhe. Genau genommen sind sie super leicht, ich kann sie waschen und auch gut in meinen vollen Rucksack stopfen 😉 Meiner Reise steht nichts mehr im Wege und es kann losgehen! Das erste Ziel ist Bangkok.
Mit den leguanos eine Weltstadt erkunden
Die Hauptstadt von Thailand gilt als schmutzig, laut und verrückt – das ist sie auch!!! Zuhause laufe ich viel und gerne barfuß, aber in dieser Stadt unvorstellbar. So erkunde ich täglich ca. acht Stunden in meinen Ballerinas Bangkok und es könnte sich nicht besser „laufen“. Ob auf den Straßen, in Parks, in Einkaufszentren, in Restaurants, den öffentlichen Verkehrsmitteln, ja sogar für Skybars sind meine Schuhe der perfekte Begleiter. Sie sehen toll aus und sind bequem! Sie schützen mich vor dem Dreck und den Unebenheiten der Straße. Durch die Farbe und Form bieten sie bei der thailändischen Hitze um die 30 Grad einen angenehmen Tragekomfort.
Blasen und Druckstellen sind für mich undenkbar. In Tempeln (No Shoes – „Schuhverbot“) kann ich sie schnell und bequem aus- und wieder anziehen. Und das Beste: Nach dieser ersten Woche wasche ich sie in der Waschmaschine und weiter geht es zur nächsten Stadt in quasi neuen Schuhen.
Auch in ländlichen Regionen der perfekte Begleiter
Die Stadt Ayutthaya, etwa 80 Kilometer nördlich von Bangkok, ist bekannt für ihre Tempelanlagen. Bei der Besichtigung ist das Schuhe An- und Ausziehen Pflicht, was bei mir mittlerweile geübte Routine ist. Auch im Hostel und in zahlreichen Geschäften ist es üblich, die Schuhe schon an der Eingangstür auszuziehen. Ich schaue Tempel an, gönne mir zwischenzeitlich auch mal eine Fußmassage, die meine Füße eigentlich gar nicht nötig haben.
Doch meine Devise lautet: Füße gut, alles gut und Wellness schadet nie. Währenddessen höre ich andere Backpacker jammern und über Fußbeschwerden klagen. Ich dagegen laufe und laufe und meinen Füßen geht es großartig. Als ich mich für eine Fahrradtour entscheide, stelle ich auch hier fest, dass mich meine leguanos perfekt beim Radeln unterstützen. Zum Joggen durch die historischen Parks von Ayutthaya trage ich meine Sneaker. Ich frage mich, ob andere hierfür extra Laufschuhe mitschleppen?
Bei einem aufkommenden Starkregen werden sie nass, aber trocknen bei hohen Außentemperaturen auch schnell wieder. Bisher konnte ich mit meinen leguanos problemlos jedes Hindernis auf der Straße meistern. Vor mir liegen nun weitere fünf Monate Reisen. Ich freue mich darauf, Länder wie Myanmar, Malaysia, Kambodscha, Vietnam, Indonesien und die Philippinen zu entdecken. Zum Backpacken bedarf es in der Tat nicht so vieler Schuhe.
Mein Tipp und meine Erfahrung: leguanos einpacken und dein Körper wird es dir danken!