10 Übungen für eine gesunde Entwicklung von Kinderfüßen

Schon von klein auf kann die Fußmuskulatur trainiert und dadurch Knie, Hüfte und Rücken gestärkt werden. Regelmäßige Fußgymnastik ist eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge und früh übt sich. Schon mit wenig Aufwand wird dadurch die Fußmuskulatur gekräftigt sowie die Koordination und Feinmotorik verbessert.

Daraus ergibt sich vielfacher Nutzen:

– Vermeidung von Senk- und Spreizfuß durch Aufbau gesunder Fußgewölbe,
– Verbesserung von Gleichgewicht und Körperhaltung,
– Übung der Konzentration bei feinmotorischen Herausforderungen,
– gelenkschonende Bewegungsabläufe,
– Leistungssteigerung bei verringertem Verletzungsrisiko aufgrund gekräftigter Muskeln und verbesserter Motorik.

Besonders viel Spaß macht Fußgymnastik, wenn sie auf spielerische Art durchgeführt wird. Auch unterschiedliche Untergründe wie Teppich, Sand oder Rasen bringen Abwechslung. Am meisten Spaß wird das Ganze machen, wenn mehrere Kinder an den Spielen teilnehmen.

Geometrische Figuren zeichnen mit den Fußsohlen 

Die Füße sollen erstmal nur über einen kleinen Ball rollen. Danach soll das Kind Achter, Kreise und Vierecke mit dem Ball „malen“. Das fördert die Feinmotorik. Erleichtert wird das Spiel, wenn ein Ball mit Noppen verwendet wird.

Zeitung zerreißen

Mit den Füßen sollen Papier-Taschentücher oder Zeitungspapier zerrissen werden.

Winken mit den Zehen

Das Kind winkt mit den Füßchen – beispielsweise mit einem Taschentuch, das es zwischen die Zehen klemmt. Am besten im Sitzen. Der Schwierigkeitsgrad wird gesteigert, wenn das Kind steht. In diesem Fall wird auch die Balance trainiert.

Murmeln mit den Zehen greifen

Einige Murmeln oder kleine Steine werden auf dem Boden verteilt. Das Kind soll versuchen, sie im Stehen mit den Zehen aufzugreifen und etwas vom Boden hochzuheben. Diese Übung soll abwechselnd mit beiden Füßen wiederholt werden. Für den Anfang können auch flexiblere Gegenstände verwendet werden, beispielsweise Kuscheltiere – das ist ein bisschen einfacher und frustriert das Kind nicht.

Staffellauf

Bei diesem Spiel braucht man zwei Mannschaften, die sich hinter einer von zwei gegenüberliegenden Ziellinien aufstellen. Auf dem Boden liegen einige Murmeln, die über die Ziellinien getragen werden müssen. Dazu nimmt das Kind eine Murmel mit den Zehen auf und hüpft auf dem anderen Fuß Richtung Ziellinie. Die Murmel muss dahinter kurz abgelegt werden. Dann wird die Murmel mit dem anderen Fuß wieder aufgenommen und zurückgehüpft. Sobald auch diese Murmel hinter der Linie liegt, darf das nächste Kind in der Mannschaft starten. Gewonnen hat die Mannschaft, die als Erste alle Murmeln hinter die Ziellinien getragen hat.

Blinde Kuh mal anders

Für dieses Spiel werden verschiedene Untergründe benötigt: Moos, Gras, glatte Steine, Sand, … alles, worauf sich gut gehen lässt. Dem Kind werden die Augen verbunden. Dann läuft es an der Hand über die unterschiedlichen Untergründe und erzählt dabei, wie diese sich anfühlen und was es glaubt, worüber es gerade läuft. Dieses Spiel kann auch drinnen gespielt werden. Einfach Töpfe oder Schüsseln mit unterschiedlichem Material füllen, das Kind hineinsteigen und fühlen lassen.

Stöckchen reichen

Auch das macht Spaß: Die Kinder sitzen oder stehen im Kreis und reichen sich gegenseitig kleine Stöckchen oder Strohhalme weiter, die mit den Zehen festgehalten und an das nächste Kind weitergereicht werden. Wer es fallen lässt, scheidet aus.

Kreatives Malen mit den Füßen

Das Kind soll mit einem Stift oder Pinsel auf ein Blatt Papier malen – natürlich mit den Füßen, beziehungsweise mit den Zehen. Die Sache wird leichter, wenn das Papier fixiert und auf den Boden geklebt wird. Es wird gemalt, was gerade in den Sinn kommt.

Auf der Linie laufen

Ein Seil oder Maßband wird auf den Boden gelegt. Nun muss das Kind darüber balancieren. Einen Fuß vor den anderen. Der Schwierigkeitsgrad kann erhöht werden, indem ein Bein im Storchengang in die Luft gehoben und mindestens 3 Sekunden gehalten wird.

Tauziehen mit den Füßen

Dafür muss man zu zweit sein. Die Kinder sitzen auf dem Boden. Es wird ein Tuch oder Seil zwischen die Zehen geklemmt und auf Kommando gleichzeitig daran gezogen. Wichtig: Mit den Händen nach hinten abstützen


Wichtig ist: Kinder sollten ihren Fähigkeiten entsprechend üben und trainieren können. Sie zeigen schon, ob und dass sie für den nächsten Entwicklungsschritt bereit sind. Zu guter Letzt: Kinder müssen toben dürfen. Durch das unterschiedliche Beschleunigen, Abbremsen, Hüpfen, Springen, Rennen wird die Muskulatur trainiert. Das Wichtigste ist ganz einfach: Bewegung! Am besten auch "barfuß".

Beim Kauf von Lauflernschuhen gibt es vieles zu beachten. In unserem Artikel erfahren Sie, was einen guten Kinderschuh ausmacht.

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