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Lauflernschuhe für Kinder

Was gute Lauflernschuhe ausmacht

Es gibt einige Punkte zu beachten, denn Lauflernschuh ist nicht gleich LauflernschuhGesunde Entwicklung von Kinderfüßen

Das Wichtigste vorab: Qualität und Passform sind das A und O. Kinderschuhe sollten flexibel sein und sich dem Fuß anpassen, nicht anders herum. Warum? Je jünger das Kind, desto weicher sind seine Knochen, das schließt auch die Fußknochen mit ein. Es dauert viele Jahre, bis sich die Knochenstruktur eines Kindes fertig ausgebildet hat. Davor sind die Kinderfüße biegsam und formbar. Deshalb ist es wichtig, auf das richtige Schuhwerk zu achten. Auch das sollte biegsam und formbar sein. Denn zu kleine, zu große und zu feste Schuhe wirken sich negativ auf die Entwicklung von gesunden Kinderfüßen aus. Zu kleine Schuhe können Fehlstellungen der Füße bewirken. Bei zu großen Schuhen „schwimmen“ die Füße und das Kind verkrampft die Zehen, um Halt zu finden. Um die richtigen Lauflernschuhe zu finden, ist es immens wichtig, beim Kauf auf einige Kriterien zu achten.

Ab wann sollen Kinder überhaupt Schuhe tragen?

Die in Fachkreisen gängige und anerkannte Meinung lautet: Barfuß läuft es sich am besten – gerade bei „Laufanfängern“. So haben Babys Füße zu 100 Prozent Kontakt mit dem Boden und bekommen uneingeschränkt besseren Halt. Für den Anfang und drinnen können Anti-Rutsch-Socken angezogen werden, in diesen hat der Kinderfuß immer noch genügend Bewegungsfreiheit.
Aber was tun, wenn es ins Freie geht? Bevor ein Kind nicht selbstständig frei laufen kann, braucht es auch keine Schuhe. Denn ein Schuh hilft dem Baby weder beim Stehen noch beim Laufen, er soll den Kinderfuß nur vor äußeren Faktoren wie Kälte oder Nässe und Verletzungen schützen. Halt und Stütze braucht der Fuß nicht. Daher passt sich der optimale Kinderschuh der Bewegung des Fußes an. Die richtigen Lauflernschuhe erfüllen dieses Kriterium. Die Lauflernschuhe von leguano, die leguanitos, können, sobald die Füße ab ca. dem 10. Monat groß genug sind, als Söckchen getragen werden.

Diese 5 Punkte machen einen guten Kinderschuh aus

  1. Eine flexible und weiche Sohle: Das wichtigste bei einem guten Kinderschuh ist die flexible und weiche Sohle. Sie sollte sich mit einer Hand ohne großen Kraftaufwand biegen lassen. Nur so lernt ein Kind das Abrollen des Fußes. Denn ein Laufanfänger tritt für gewöhnlich mit der gesamten Fußsohle auf oder bewegt sich auf dem Ballen. Schwere Schuhe mit starren Sohlen sind da hinderlich: Die Rezeptoren im Fuß spüren den Untergrund nicht mehr. Im Gegensatz zu diesen festen, „konventionellen“ Schuhen ermöglicht eine flexible Sohle quasi den Kontakt zum Boden.
  2. Flache Sohle: Am besten ist es, wenn der Schuh einen Null-Absatz hat, der Fuß also möglichst natürlich im Schuh steht.
  3. Flexibles Obermaterial: Neben einer vernünftigen Sohle sollte auch das Obermaterial flexibel sein. Weiche Stoffe sind dafür besonders gut geeignet. Fuß und Zehen werden nicht eingeengt. Das ermöglicht dem Fuß eine Bewegungsfreiheit in alle Richtungen.
  4. Atmungsaktive Materialien: Die Materialen sollten atmungsaktiv sein und den Schweiß gut aufsaugen und ableiten können. Luftdurchlässiges Material schützt zudem vor Hautinfektionen und Fußpilz.
  5. Keine stützenden Polster oder Einlegesohlen: Es sollten keine speziellen Einlegesohlen oder stützende Polster im Schuh enthalten sein. Nur dann kann sich der Fuß frei entwickeln und eine gute Fußmuskulatur aufbauen.

Die optimale Passform ist das A und O, deshalb müssen gerade in jungen Jahren häufig Schuhe gekauft werden, denn ein Kinderfuß wächst schnell.

Wachstum Kinderfuesse

Wie oft sollen Kinderfüße gemessen und Kinderschuhe kontrolliert werden?

Kleine Kinder spüren nicht, ob ein Schuh zu klein oder zu groß ist. Die Transferleistung ins Hirn, dass „der Schuh drückt“, funktioniert noch nicht. Das Nervensystem entwickelt sich diesbezüglich erst noch. Das kann man beispielsweise daran ausmachen, dass es dem Kind nicht auffällt, wenn es die Schuhe verkehrt herum anzieht. Kinder können über Wochen hinweg in zu kleinen Schuhen laufen, ohne sich groß daran zu stören.

Eine regelmäßige Kontrolle ist daher extrem wichtig: Sind die Füße des Kindes gewachsen? Dabei spielt es eine große Rolle, wie alt das Kind ist:

  • im Alter von ein bis drei Jahren sollte etwa alle 3 Monate überprüft werden, ob die Schuhe noch passen,
  • im Alter von drei bis sechs Jahren reicht die Kontrolle drei Mal jährlich,
  • im Alter von sechs bis zehn Jahren sollte alle 5 Monate geprüft werden.

Interessante Fakten:

- Über 50 % aller Kinder tragen zu kurze Schuhe (Kinderschuh-Forschungsgruppe 2014)
- Für die Studie “Der deutsche Kinderfußreport” (Deutsches Schuhinstitut, 2009) wurden in Zusammenarbeit mit der Uni Potsdam über 20.000 Füße von Kindern wissenschaftlich vermessen. Das Ergebnis ist alarmierend: Überwiegend tragen Kinder zu kleine oder große Schuhe, was zu Fußschädigungen und Folgeerkrankungen (z. B. Plattfüße, später auch Kopfschmerz, Arthritis oder Wirbelsäulenschäden) führen kann.

Platz im Schuh ist wichtig

Füße brauchen Platz. Andernfalls können sie nicht richtig abrollen. Sind die Füße eingeengt, führt das zu einer unnatürlichen Zehenstellung, bei der meistens die großen Zehen schief stehen.

Darüber hinaus wird das natürliche Laufen unterbunden, da sich seine Bewegungsabläufe ändern. Das kann zu späteren Knie- und Hüftgelenksschäden führen. Auch Fehlstellungen des Rückens können die Folge sein. Um das oben Genannte nochmals zu verstärken: Es ist wichtig, dass der „Innenschuh“ deshalb gut einen Zentimeter länger ist als der Fuß. Der Zehenraum sollte unbedingt breit und hoch genug sein, damit die Zehen nicht gequetscht werden. Weder von oben noch von der Seite.

Lauflernschuhe kaufen – aber nicht ohne Kind

Bevor es zum Schuhkauf geht, sollte eine Schablone der Füßchen aus Pappe angefertigt werden und ein Zentimeter in der Länge zugegeben werden. Wichtig ist, dass der Fuß des Kindes dabei völlig entspannt ist. Babys ziehen oft die Zehen ein, das könnte zu Problemen führen, wenn erst im Schuhladen ausgemessen wird.

Die ausgeschnittene Schablone muss ohne Probleme vollständig in den Schuh passen. Damit man auf der sicheren Seite steht und nicht doch zu kleine Schuhe kauft, sollte etwa ein Zentimeter in der Fußlänge dazugegeben werden.

Das Kind sollte trotzdem zum Schuhkauf mitgenommen werden und die Schuhe ausprobieren. Auch wenn das anstrengend werden kann, denn Füße messen lassen und womöglich x Schuhe zur Probe anziehen macht vielen Kindern keinen Spaß.

In den meisten Schuhgeschäften werden Kinderfüße anhand des Weiten-Maß-Systems (WMS) gemessen. Dies ist ein seit 1974 genutztes einheitliches System, das nicht nur die Länge, sondern auch die Breite des Kinderfußes misst. Das gewährleistet, dass der Fuß den bestmöglichen Sitz im Schuh hat. Das Messen erfolgt im Stehen, denn nur im Stehen werden die Füße optimal belastet. Das gleiche gilt für das Anprobieren.

Tipp: Wenn das Kind vor dem Messen kurz in Socken durch den Laden läuft, entspannen sich die Füße. So kann besser oder genauer gemessen werden. Der beste Zeitpunkt für den Schuhkauf ist nachmittags. Im Verlauf des Tages schwellen Füße an. Bei Kindern kann der Unterschied zum „normalen Zustand“ dann durchaus ein paar Millimeter mehr ausmachen. Wer nachmittags zum Schuhkauf geht, verringert die Möglichkeit, dass die Schuhe doch zu klein gekauft werden.

Es gilt trotzdem: Je mehr ein Kind barfuß läuft, umso besser ist das für die Entwicklung der Füße und des gesamten Bewegungsapparates. Die beste Stärkung der Fußmuskulatur – und damit die beste Voraussetzung für gesunde Kinderfüße – sowie die Schulung des Gleichgewichts wird damit erreicht. leguanitos unterstützen und schützen die kleinen Füße von Anfang an. Durch ihre Konstruktion kommen sie dem Barfußlaufen extrem nah.
Diese Barfußschuhe für Kinder zeichnen sich außerdem durch ihre hohe Flexibilität und Haltbarkeit aus. Sie sind äußerst strapazierfähig durch den patentierten KUNERT-Zwirn, TWISTED-FIBER by KUNERT. Die klimaregulierende Faser sorgt für ein trockenes Tragegefühl, da sie über eine 50 % höhere Feuchtigkeitsaufnahme als Baumwolle verfügt. Rutschfest, flexibel und sehr widerstandsfähig ist zudem die Sohle aus LIFOLIT®.

Checkliste für einen guten Lauflernschuh:

Checkliste zum Download

  • Genügend Platz: Die Zehen können sich auf und ab bewegen und sie sind weder an den Seiten noch von oben eingeengt. Kein Zeh wird gegen einen anderen gedrückt.
  • Die Sohle ist nicht zu steif, sondern möglichst flexibel.
  • Das Kind kann gut abrollen.
  • Wenn es eine Innensohle gibt, darf diese keine oder keine starke Wölbung aufweisen.
  • Das Fußbett entspricht der Fußsohle.
  • Die Ferse rutscht nicht im Schuh herum.
  • Der obere Schaft drückt nicht an Fesseln oder Knöcheln.
  • Die Sohle hat null Absatz.

 

 Merkmale guter Lauflernschuhe

 

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